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Datum: 03. Dezember 2009
Uhrzeit: 18:32 Uhr
Alarmierung: große Schleife Steinheim, Höpfigheim und Kleinbottwar sowie Alarmierung Feuerwehr Murr
Als am Donnerstag, 03.12.09, die Abteilungen Steinheim und Höpfigheim mit dem Alarmstichwort „B3 – Brand in Gebäude“ nach Höpfigheim gerufen wurden, konnte schon in der Anfangsphase von einem größeren Einsatz ausgegangen werden, da inzwischen eine Vielzahl von Notrufen bei der Feuerwehrleitstelle in Ludwigsburg eingegangen waren.
Als Kommandant und Einsatzleiter Martin Schäffer als erster am Einsatzort „In der Au“ eintraf, war er sich über das Ausmaß der Situation bewusst und ließ sofort die Abteilung Kleinbottwar nachalarmieren, da bereits Flammen aus dem Fenster des Reihenmittelhauses schlugen und Rauchwolken unter den Dachhäuten der angrenzenden Häuser hervordrangen. Währenddessen wurde auch Kreisbrandmeister Marquardt alarmiert und war auf der Anfahrt. Als er die Lage über Funk mitbekam, ließ er noch zusätzlich die Feuerwehr Murr mit einem Löschfahrzeug alarmieren, da die Lage noch ungewiss war und ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude zu verhindern galt. Das erste Rohr wurde von den Kräften der Abteilung Höpfigheim im Außenangriff vorgenommen. Das zweite Rohr wurde vom Angriffstrupp des Steinheimer LF 16/12 im Innenangriff unter Atemschutz vorgenommen. Gleichzeitig wurde das Korb-Wenderohr der Drehleiter DL-K 18-12 in Stellung gebracht um damit die aufgeheizte Dachfläche zu kühlen. Bei einem Einsatz dieser Art muss immer damit gerechnet werden, dass die Flammen im Gebäude in kurzer Zeit zu einem offenen Dachstuhlbrand führen. Mit der Drehleiter war man auf diese Gefahr vorbereitet. Im Innenangriff zeigte sich eine starke Verrauchung und Wasserdampfbildung durch die im Außenangriff durchgeführten Löscharbeiten. Ebenfalls war das Gebäudeinnere sehr stark aufgeheizt. Mit dem vorgenommenen Rohr löschte der Angriffstrupp die Flammen im Inneren ab. Aufgrund der starken Zerstörung in der Wohnung wurde deutlich, mit welcher Intensität das Feuer um sich gegriffen hat. Nach ca. einer halben Stunde war der Brand unter Kontrolle. Ein Übergreifen des Brandes auf weitere Teile des Reihenhauses konnte verhindert werden. Eine Person, die sich bei Brandausbruch noch im Gebäude befunden hat, konnte noch selbstständig das Haus verlassen, wodurch keine Personen von der Feuerwehr gerettet werden mussten. Nachdem das Feuer weitestgehend gelöscht war, wartete die Feuerwehr mit weiteren Arbeiten die Untersuchung des durch die Polizei angeforderten Sachverständigen ab, um keine Spuren zur Brandursachenermittlung zu zerstören. Nachdem diese Ermittlungen abgeschlossen waren, setzte die Feuerwehr die Nachlöscharbeiten bis den späten Nachmittag fort. Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Steinheim mit allen Abteilungen, die Freiwillige Feuerwehr Murr und die Feuerwehr Ludwigsburg mit der Wärmebildkamera, welche angefordert wurde. Auch bei diesem Einsatz zeigte sich wieder, wie hilfreich eine Wärmebildkamera zur Auffindung versteckter Glutnester und zur Lagebeurteilung ist.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte und zur Versorgung eventuell verletzten Personen war der Rettungsdienst sowie Helfer der DRK-Einsatzgruppe Bottwartal vor Ort.
Ebenfalls war Bürgermeister Herr Rosner, der sich um die Unterbringung der geschädigten Familie kümmerte, und Ortsvorsteher Herr Heck vor Ort.
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